Mit diesem Projekt möchte ich das Schweigen brechen und heraus aus der Tabuzone.
Ich möchte mehrere Ausstellungen machen, um zu zeigen, wie hoch die Dunkelziffer ist, und um zu begründen, warum sie so hoch ist. Es soll eine große Welle - die eine Diskussion in der Öffentlichkeit entstehen lassen muss - geschlagen werden. Hierfür brauche ich die Unterstützung von Mitbetroffenen. Nur wenn viele, sehr viele von uns sich melden und über ihr psychisches Leid und die Probleme im Alltag und in der Partnerschaft, die als Folgeschäden nach einem Missbrauch auftreten, berichten, können wir gemeinsam auch aus der Anonymität heraus etwas verändern.
Ich möchte Euch gerne mit reißen, wie der Strudel alles mitreist, schaut ihn Euch gut an, was der für eine Kraft hat und lasst Euch mit reißen, damit wir was verändern können.
Ich möchte darauf aufmerksam machen:
keine detaillierten Berichte über den Missbrauch an sich, sondern über die Folgeschäden.
Ich kann sehr gut verstehen, wenn Ihr in der Anonymität bleiben wollt, denn ich war auch viele Jahre nicht dazu in der Lage, über meine Sachen zu reden, jedoch müssen einfach so viele wie möglich von uns aufstehen und reden. Ich habe mir überlegt, nicht die Originalbriefe auszustellen, wenn ihr mir nicht die ausdrückliche Genehmigung gegeben habt, sondern eine mit dem PC abgeschriebene Kopie, damit ihr noch mehr geschützt seid und auch sicher sein könnt, dass Euch niemand an der Handschrift erkennt. Wie schon erwähnt dienen die Handgeschriebenen nur zum Beweis, dass ich nicht alle Briefe selbst erstellt habe.
Ein handgeschriebener Brief (wegen der Glaubwürdigkeit), in dem alle Probleme zum Tragen kommen, die nach einem Missbrauch entstehen können, würde Nichtbetroffene zum Nachdenken und zum Handeln animieren. Politiker wären gezwungen, sich dieser Thematik noch mehr anzunehmen, um wirkliche Veränderungen zu erwirken.
Die ganze Bundesrepublik soll erfahren, dass die Betroffenen gehört werden. Dass Betroffene ihre Geschichte niederschreiben können, um damit gegen diese Verbrechen ihre Stimme erheben zu können.
Es wäre wichtig zu erzählen:
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Noch einmal:
solltet ihr anonym bleiben wollen, dann könntet Ihr das auch weiterhin. Schreibt einfach an meine Adresse unter einem Pseudonym.
Adresse:
Maria La Force e.V.
Nielerstrasse 70
47533 Kleve
Nun noch etwas ganz wichtiges. Es geht um das Copyright für die Briefe.
Damit die Briefe nicht zweckentfremdet werden, ist es wichtig, dass Ihr mir das Copyright überschreibt, sowie eine Einverständniserklärung, ob er nur für die Ausstellung oder auch in den Medien veröffentlicht werden kann. Dieses könnt Ihr auch mit eurem Pseudonym unterschreiben. Dadurch können die Medien diese Briefe ohne mein Einverständnis nicht veröffentlichen. Eine Veröffentlichung geht nur über eine Absprache mit mir. Die Medien werden diese nicht kostenlos bekommen, jedoch der Erlös fließt in den Verein Maria La Force. Damit der Verein seine Ziele umsetzen kann, brauchen wir jeden Eurocent.
Ich möchte mich NICHT daran bereichern.
Maria La Force
Mein Pseudonyme ist Maria La Force.
Ob ich missbraucht wurde?
Als Kind bin ich von mehreren Personen missbraucht worden, die immer Vertrauenspersonen waren.
Habe ich mit jemanden darüber gesprochen?
Hat man mir geglaubt?
Ja nach der Aufdeckungsarbeit habe ich darüber gesprochen, doch es wurde mir nicht geglaubt. Die Menschen ja selbst aus der engsten Umgebung, haben mir nicht geglaubt und mich als verrückt abgestempelt.
Hat man mir geholfen?
Nur durch meine Therapie und den Klinkaufenthalten konnte mir geholfen werden. Doch nicht jeder hat das Glück an einen Therapeuten zu geraten, der nach bedarf Therapiert.
Habe ich Folgeerkrankungen?
Meine Folgeerkrankungen sind Borderline mit hang zur Schizophrenie, Essstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Depressionen Sprachlosigkeit die sich in Stotteranfällen bemerkbar macht, Konzentrationsstörungen schon bei normaler Belastung.
Warum ich ein Pseudonym benutze?
Ich benutze ein Pseudonym, da ich schon von Tätern, wegen meiner Arbeit bedroht wurde und zum Schutz meiner Kinder.
Ob ich die Täter angezeigt habe?
Meine Eltern haben nur, eine Anzeige wegen Kindesmisshandlung bekommen, da ich die Missbräuche jeweils immer total verdrängt habe um zu überleben.
Jedoch habe ich eine Anzeige einer Vergewaltigung gegen unbekannt gemacht, ohne Erfolg.
Von den übergriffen, die danach kamen, habe ich auch keine Anzeigen gemacht, da die Anzeigen davor, ja auch nichts gebracht haben.
Da 2002 noch einmal ein Übergriff statt gefunden hat sind zu meinen Folgeschäden dazu gekommen:
Dissoziative Störungen, Die sich wie folgt auswirken,
Schmerzen (somatische und trigger )
Angst und Panikattacken.
Konzentrationsstörung
Ob ich eine Anzeige gemacht habe ja,
ist wegen Verfahrensfehler eingestellt worden.
( näheres unter dem Link meine Erfahrung mit Anzeigen. Demnächst hier auf der HP zu lesen.
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Letzte aktualisierung am 14.04.2010